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Rollenstress bei neuen Führungskräften: Warum mehr Einsatz nicht die Lösung ist

  • 07 Oct
Rollenstress bei neuen Führungskräften: Warum mehr Einsatz nicht die Lösung ist
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Montagmorgen, Teambesprechung.
Ein ehemaliger Kollege stellt deine Entscheidung infrage. Gar nicht böse gemeint, doch sehr deutlich.

Durch den Kopf schießen die Gedanken…

Du willst dich verteidigen.
Du willst die Beziehung nicht beschädigen.
Und gleichzeitig vor dem Team souverän wirken.

Genau in solchen Situationen entsteht Rollenstress.

Vielleicht denkst du jetzt: „Ich bin für Führung nicht gemacht“.
Doch in Wirklichkeit entsteht diese Form des Stresses, weil mehrere Erwartungen auf eine Rolle treffen, die für dich selbst noch neu ist.

Die Forschung zu Rollenstress unterscheidet dabei vor allem drei Dinge:
unklare Erwartungen, widersprüchliche Erwartungen und schlicht zu viel auf einmal.

Spannend ist vor allem, dass viele neue Führungskräfte versuchen, dieses Problem mit mehr Einsatz zu lösen.
Noch besser vorbereitet sein.
Noch mehr selbst übernehmen.
Noch souveräner wirken.

Dabei fehlt es oft nicht am Einsatz. Es fehlt an Klarheit.

Drei Fragen, die ich neuen Führungskräften bei diesem Thema als Erstes stelle:
1. Was wird von dir als Führungskraft hier konkret erwartet?
2. Wo handelst du noch nach der Logik deiner alten Fachrolle?
3. Welche unangenehme Entscheidung schiebst du auf, weil du die Beziehung schützen willst?

Gute Führung hat nicht sofort auf alles eine Antwort.
Sie muss damit beginnen, die eigene Rolle zu verstehen.

Du steckst gerade in deiner ersten Führungsrolle und findest dich in solchen Situationen wieder? Dann kannst du dich für ein kostenloses Erstgespräch bei mir bewerben.

Dort schauen wir, wo dein eigentlicher Knackpunkt liegt und ob ich dich sinnvoll unterstützen kann.